Kontakkleber Auro


Kontakkleber Auro

Artikel-Nr.: 3018-390

Kontaktkleber Tube
Leider wurde der Kontaktkleber ausgelistet. Nach Abverkauf keine Nachlieferung mehr möglich.

- leicht verarbeitbar
- lösemittelfrei

- hohe Klebkraft

- aus reinen Naturstoffen

 

Verwendung:

Verkleben von Papier, Karton, Holz, vielen Kunststoffen, Metall, Glas u.v.m.

Verarbeitung:

Gleichmäßig auf trockene, staub- und fettfreie Flächen auftragen. Warten bis der Kleberauftrag transparent wird (je nach Material ca 5-30 Min.), Flächen zusammenfügen und andrücken.

Bei saugfähigen Materialien einseitig auftragen, sofort zusammenfügen und andrücken.

Sonstiges:

Kühl und frostfrei lagern. Verarbeitungstemperatur mindesten 8 C. Angebrochene Tube wieder fest verschließen. Kleberreste in den Hausmüll geben (sind biologisch abbaubar).

Rohstoffe:

Dammar, Naturlatex, Wasser, Casein, Orangenöl, Borate, Rosmarinöl.

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Technisches Merkblatt Universalkleber Nr. 380  

Werkstoffart
Dispersionsklebstoff aus Natur-Kautschukmilch und Naturharzen.

Verwendungszweck
Geeignet für Verklebungen:
- im Innenbereich,
- von unversiegelten Korkwerkstoffen (Platten- und Bahnenware),
- von Linoleum, Linoleum-Korkment-Verbundstoffen, Korkment und Korkfilz-pappen,
- von textilen Bodenbelägen (Fliesen und Rollenware),
- von Naturfaserteppichböden mit Jute und Naturlatexrücken,
- von Keramikfliesen im Dünnbettverfahren, jedoch nicht im wasserbelasteten Bereich von Feuchträumen (z.B. Dusche).
Geeignete Fliesenarten: Fliesen, Platten, Natursteinfliesen und Solnhofer Platten. Im Wandbereich sollte die Rückseitenprofilierung nicht mehr als 1 mm betragen. Für Warmwasser-Fußbodenheizung geeignet bis 30 °C; ggf. Probeverklebung durchführen.

Zusammensetzung
Wasser, mineralische Füllstoffe, Naturlatex, Dammar, Milch-Kasein, Quelltone, Celluloseäther, Orangen-, Rosmarinöl, Thiazole. Naturfarben sind nicht geruchs- oder emissionsfrei. Kann allergische Reaktionen auslösen. Aktuelle Volldeklaration auf der Auro Homepage.

Farbton
Im Naßzustand weißlich, hellgrau auftrocknend.

Trockenzeit bei Normalklima (20 °C/ 60% rel. Luftfeuchtigkeit)
- Ablüftzeit: dampfdiffusionsoffene Beläge können sofort eingelegt werden, dampfdiffusionsdichtere Beläge wie Kork, Linoleum
oder glasierte Fliesen sollten nach einigen Minuten eingelegt werden. Einlegezeit: max. 20 Minuten. Belastbar: nach 36 Stunden
Endklebekraft: nach 72 Stunden.
- Abhängig vom Untergrund und von der Belagsart können sich die Ablüft-, Einlege- und Trockenzeiten verändern. Vorversuche
und Probeklebungen sind empfehlenswert.

Dichte:    1,4 g/cm3
Gefahrenklasse: entfällt
Viskosität:    Pastös
Verdünnungsmittel: Der Kleber darf zur Verklebung nicht verdünnt werden. Für eventuell notwendige Grundierungen kann der Kleber mit Wasser im Verhältnis 1:1 bis max. 1:2 verdünnt werden.
Werkzeugreinigung: Sofort nach Gebrauch mit kaltem Wasser. Anschließend wenn nötig mit AURO Pflanzenseife Nr. 411* und mit Wasser.
Lagerstabilität: Kühl, frostfrei, trocken und verschlossen, für Kinder unerreichbar lagern. Lagerstabilität im ungeöffneten Originalgebinde: 1 Jahr. Konsistenzschwankungen sind auf Grund der verwendeten natürlichen Rohstoffe möglich und haben keinen Einfluß auf die Klebkraft.
Verpackungsmaterial: Polyethylen. Restentleerte Gebinde in die Wertstoffsammlung geben.
Entsorgung: Eingetrocknete Produktreste kompostieren oder zum Hausmüll geben. Flüssige Reste: Flüssige Produktreste: EAK-Code 200128.
Achtung: Bei der Verarbeitung auf ausreichenden Hautschutz achten. Enthält Orangenöl. Nicht ins Abwasser geben. Kann beim Verschlucken Lungenschäden verursachen. Die entsprechenden Normen und Empfehlungen der Bodenbelagshersteller sind zu beachten und einzuhalten, insbesondere die VOB DIN 18352 bzw. DIN 18 365. Sicherheitsdatenblatt, Technisches Merkblatt* beachten. GIS-Code D 2. Kein Gefahrgut.

Hinweise zur Bearbeitung
- Der Raum muß trocken und temperiert sein. Die Beläge sowie alle anderen Hilfs- und Werkstoffe sollen eine Mindesttemperatur von 18 °C aufweisen, die optimale Verarbeitungstemperatur ist 18 - 22 °C.
- Die Vorschriften der Belaghersteller sind unbedingt zu beachten.
- Die Beläge sind vor der Verklebung nach Angabe der Belaghersteller im Raum zu akklimatisieren.
- Direkte Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeitseinflüsse und Zugluft sind während der Verarbeitung unbedingt zu vermeiden.
- Die vorgeschriebenen Temp.- und Luftfeuchtewerte sind so lange zu gewährleisten, bis der Klebstoff seine Endfestigkeit erreicht hat.
- Die Luftfeuchte darf 75% nicht überschreiten und sollte mind. 50% betragen.
- Eventuell gebildete Haut sorgfältig entfernen, nicht unterrühren.
- Vor Gebrauch und während der Verarbeitung gut aufrühren.
- Kleber vollflächig und gleichmäßig auftragen. Klebstoffnester unbedingt vermeiden. Nur soviel Kleber aufbringen wie innerhalb der Einlegezeit von bis max. 20 Minuten verarbeitet werden kann. Das Kleberbett muß beim Verkleben noch feucht sein (Fingerprobe) und darf keine feste Haut gebildet haben. -Kleberflecken auf den Belägen nicht Antrocknen lassen, sondern sofort mit feuchtem Schwamm und sauberem Wasser entfernen.


AURO Nr. 380

Anwendungstechnische Empfehlungen AURO Universalkleber Nr. 380

1. UNTERGRUND
1.1 Geeignete Untergründe Verlegereife Untergründe nach VOB 18 365 bei Bodenbelagsarbeiten, bzw. 18 352 für Fliesen und Plattenarbeiten auf Zement-, Anhydrit-, Gußasphalt- und Magnesiabasis, Faserplatten, Holzwerkstoffe, für Fußbodenheizung bis 30 °C, jedoch nicht im Naßbereich.
1.2 Allgemeine Untergrunderfordernisse Der Untergrund muß dauerhaft trocken, eben, sauber, druckfest, schwingungs-, fugen-, riß- und fettfrei, chemisch neutral, sowie saugfähig sein. Alle Untergründe haben eine materialbedingte Haushaltsfeuchte bzw. Restfeuchtigkeit, die bestimmte Werte bei Verlegung nicht überschreiten dürfen. Vor den Bodenbelagsarbeiten sind daher Feuchtigkeitsmessungen mit entsprechenden Meßgeräten und Aufzeichnungen nach DIN vorgeschrieben, um die Verlegereife des Untergrundes nachzuweisen.

2. VERARBEITUNG
2.1.1 Untergrundvorbereitung
- Grundsätzlich sind unebene Untergründe zu egalisieren.
- Es muß sichergestellt werden, daß keine aufsteigende Feuchtigkeit vorkommt.
- Bei sehr stark saugenden Untergründen sind bezüglich der Trockenzeit Vorversuche zu machen.
- Auf Gußaspalten, wegen der geringen Saugfähigkeit, unbedingt Probeflächen anlegen, empfohlen wird eine Zementausgleichsmasse.
- Der Untergrund muß entsprechend den gängigen Vorschriften nach VOB/DIN sowie nach den allgemeinen Untergrunder-fordernissen vorbereitet werden.
- Altbeläge, lose sitzende Reste von Klebern und Spachtelmassen sind vollständig und restlos zu entfernen.
- Bei Gipsuntergründen muß die nicht tragfähige Sinterhaut durch schleifen oder bürsten entfernt und der Schleifstaub gründlich abgesaugt werden.

2.1.2 Grundbehandlung
- Mineralische Untergründe, wie z.B. auch Zementausgleichsmassen, auf Neutralität prüfen.
- Eine Grundierung entfällt üblicherweise bei nach VOB verlegereifen Untergründen; stark oder ungleich saugende Untergründe und Anhydritestriche mit verdünntem Kleber grundieren. Die Grundierung darf keinen Film auf dem Untergrund bilden und muß vor der Verklebung vollständig durchgetrocknet sein.

2.2 Verklebung der Wand und Bodenbeläge
2.2.1 Verklebung von Kork, Korkwerkstoffen Korkwerkstoffe in das Klebebett einlegen und mit wenig Druck passgenau anschieben. Mit einem Nahtroller bzw. Gummihammer blasenfrei, vollflächig andrücken. Kleber etwas anziehen lassen und nochmals sorgfältig mit stärkerem Druck nachwalzen. „Schüsselnde“ Platten evtl. im Bodenbereich beschweren. Bei Korkplatten über 8 mm Probeklebungen durchführen.

2.2.2 Verklebung von Linoleum Linoleum in das Klebebett einwalken, auf der ganzen Fläche sorgfältig anreiben und nachwalzen. Die Bahnenunterseite muß vom Klebstoff vollflächig benetzt sein. Bahnende und Nahtkantenbereiche ca. 20 Minuten nach dem Einlegen sorgfältig nachreiben, ggf. z.B. mit Sandsäcken beschweren bis der Klebstoff abgebunden ist.

2.2.3 Verklebung von textilen Belägen Beläge ohne Ablüftzeit in das Klebebett einlegen und mit wenig Druck passgenau anschieben. Anschließend z.B. mit einer Gummirolle vollflächig und blasenfrei andrücken. Bei Rollenware groß zuschneiden und ganzflächig im Raum auslegen und zur Verklebung in Teilbereichen zurückschlagen. Den Kleber gleichmäßig und vollflächig auf den Untergrund auftragen. Den Belag ohne Ablüftzeit in das Klebebett einlegen und sorgfältig von der Mitte her faltenfrei anreiben. Anschließend passgenau zuschneiden. Bei wasserquellenden Fasern (z.B. Jute, Sisal) Belag verkleben und Rand erst nach Trocknung paßgenau zuschneiden. Alternativ kann AURO Teppich-Fixierung Nr. 388* verwendet werden.

2.2.4 Verklebung von Fliesen Fliesen können ohne Ablüftzeit in das Klebebett eingelegt werden, gut andrücken, z.B. mit Gummihammer und ggf. zurechtrücken. Bei Verklebungen im Wandbereich Fliesenkreuze einfügen, um gleichmäßige Abstände zu erhalten. Eine Verfugung darf erst nach Erreichen der Endklebekraft erfolgen.
Kantenlänge Kork, Korkwerkstoffe Teppichböden auf Estrich Zahnspachtel Spitzzahnung Fein A3 Fein A2 Fein A3 Fein A2 Grob B1 Linoleum Fliesen Bis 50 mm 50 - 108 mm 109 – 200 mm Über 200 mm Fein A3 Grob B1 Zahnlückenbreite 1,5 mm 1,8 mm 1,5 mm 1,8 mm 2,7 mm 1,5 mm 2,7 mm 3 mm 4 mm 6 mm 8 mm Verbrauch ca. 0,3 kg/m² 0,4 kg/m² 0,3 kg/m² 0,4 kg/m² 0,6 kg/m² 0,3 kg/m² 0,6 kg/m² 0,8 kg/m² 0,9 kg/m² 1,0 kg/m² 1,1 kg/m² Material Korkwerkstoffe bis 6 mm Korkparkett ab 6 mm Kokos, Sisal mit Waffelrücken Wolle mit Juteoder Schaumrücken Kokos, Sisal ohne, bzw. mit Naturlatex-Rücken, Wolle mit Naturlatex oder Jute-Rücken für dünnere Qualitäten für alle Stärken C3 C1 C2 C4 Viereckzahnung

Das Technische Merkblatt gibt Empfehlungen und mögliche Beispiele. Verbindlichkeit und Haftung können daraus nicht erfolgen. Die Inanspruchnahme der Beratung begründet kein Rechtsverhältnis. Die Angaben entsprechen unserem heutigen Kenntnisstand und entbinden den Anwender nicht aus der Eigenverantwortung. Bei allen Beschichtungsarbeiten und deren Vorbereitungen ist der jeweilige Stand der Technik zu beachten. Die Objektbedingungen und die Produkteignung sind fach- und sachgerecht zu prüfen. Mit Erscheinen einer Neuauflage verliert dieses Merkblatt seine Gültigkeit. Stand: 01.01.2011

 

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